Es gibt hinsichtlich der Stellung Klinischer Hypnose zwei konkurrierende Auffassungen:
Die eine betrachtet Klinische Hypnose als eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren mit einer eigenen theoretischen Erklärung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit bei verschiedensten Problemlagen und einer eigenständigen Praxis zur Behandlung derselben.
Die zweite sieht Klinische Hypnose als ergänzendes Verfahren, welches im Rahmen eines umfassenderen Therapieansatzes (z.B. Kognitive Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie etc.) zur Anwendung kommt.
Wir vertreten die zweite Position, wobei wir von einer wirkfaktorenorientierten Psychotherapie ("Allgemeine Psychotherapie" vgl. K. Grawe (1998) Psychologische Therapie. Hogrefe: Göttingen) ausgehen, in deren Rahmen Klinische Hypnose zum Einsatz kommt.
Was meint wirkfaktorenorientierte Psychotherapie?
Damit ist ein Ergebnis der über 40jährigen Psychotherapieforschung gemeint, welches die nachgewiesenen positiven Effekte unterschiedlichster Therapieverfahren auf vier grundlegende Faktoren zurückführt:
- Orientierung an und Aktivierung von Ressourcen
- Aktivierung des gefühlsmäßigen Erlebens von Zielen und Problemen
- Hilfe zur Problembewältigung
- Klärung von Konflikten
Informationen zu unserem Verständnis von Klinischer Hypnose finden Sie auf den Seiten des Instituts, an dem wir unsere Ausbildung gemacht haben:
Klingenberger Institut für Klinische Hypnose (KIKH)